Sündenfall

Liebe Freunde der Theaterei,

nach 32 Jahren werde ich meine Theaterei in jüngere Hände geben. Zu diesem Anlass möchte ich Ihnen und mir ein Geschenk machen. Die 1. Blausteiner Theatertage, die in Zukunft jährlich stattfinden sollen. Aus diesem Grund darf ich Sie heute besonders herzlich zu einem fabelhaftem Gastspiel zum Auftakt der Theatertage im Blausteiner Theaterei-Zelt einladen!

Mittwoch, 27. 9., 20 Uhr. Theater Lindenhof Melchingen:

„Die schwäbische Schöpfung samt Sündenfall“ von Sebastian Sailer.

Wie „genial“ schon vor drei Jahrhunderten im schwäbischen Raum – und im heimischen Dialekt – gedichtet und gedacht wurde, zeigt die Komödie des Pfarrers, Chorherrn und Dichters Sebastian Sailer. „Die schwäbische Schöpfung“ gilt als das unübertroffene Meisterwerk Sailers und versetzt auf liebevolle und bildkräftige, auch etwas derbe Weise die biblische Schöpfungsgeschichte um Adam und Eva in die Welt oberschwäbischer Bauern.

Die Schwäbische Schöpfung: „I nimm sui nimma a’, sui ischt dei Weib und du ihr Ma.“

Das Stück wurde von Walter Frei vor Jahren schon in vielen Aufführungen mit großem Erfolg gezeigt. Nun schlüpft sein um gut 40 Jahre jüngerer Melchinger Kollege Bertold Biesinger in die Rolle des Adam und wagt sich an das Singspiel als Ein-Mann-Revuele. Verpassen Sie nicht diesen schönen und amüsanten Abend im Zelt, das – wie gewohnt – auch bei frischen Temperaturen draußen immer ein gut geheizter Ort des Kulturgenusses ist!

Herzlichst Ihr Theaterei-Prinzipal
Wolfgang Schukraft

 

Die „Schwäbische Schöpfung samt Sündenfall“ von Berthold Biesinger im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Zwischen den Jahren“ der alt-katholischen Pfarrgemeinde Sauldorf-Meßkirch fanden die Zuschauer „Oifach genial“. Selten wurde so viel in der Liebfrauenkirche gelacht wie an diesem Abend. 
Südkurier

„(…) Sailers Werk „Schöpfung der ersten Menschen, der Sündenfall und dessen Strafe“ mag so manchem Zeitgenossen noch heute als blasphemisch unterwandert erscheinen. Tatsächlich staffiert der „schwäbische Aristophanes“, als der er literarhistorisch gehandelt wird, seinen Gottvater mit menschlichen Zügen und Verhaltensweisen aus, die allemal kabaretttauglich sind. So wird der allmächtige Schöpfer nicht müde, sich selbst für seinen großen Wurf zu loben: „I selbr, ganz alloi!“ (…) Biesingers Griffe in die komödiantische Schublade, sein Jonglieren mit Mimik und Gestik waren ohne Zweifel dazu angetan, dem Text Lebendigkeit einzuhauchen.“
Schwarzwälder Bote

“ (…) Im bunten Apfelhemdle spielt Biesinger Gottvadder, Adam, Eva und schließlich den Erzengel mit dem feurigen Schwert, der Adam und Eva aus dem Paradies verjagt. Mit Mimik, Gestik und variierender Stimme sowie wohl dosierter Körpersprache schlüpft das Multitalent Biesinger in die verschiedenen Rollen, zwischendurch rapt er ein bisschen und das Publikum wird einbezogen in die Geschichte.“
Südwestpresse

 

 

 

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